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TREUHAND & WIRTSCHAFTSPRÜFUNG

KI für Treuhänder, die das Mandatsgeheimnis respektiert

KI in der Treuhand scheitert selten an der Technik, sondern an verstreuten Mandanten-Unterlagen und am Berufsgeheimnis. Wir bauen eine durchsuchbare Mandanten-Wissensbasis, die Recherche von Minuten auf Sekunden verkürzt und sensible Daten geschützt hält.

Das Wissen liegt verstreut, das Berufsgeheimnis bleibt heikel

Jahresabschlüsse, Belege, Verträge und Korrespondenz liegen über Jahre gewachsen in Ordnerstrukturen, im DMS und in einzelnen Postfächern. Eine konkrete Mandantenfrage zieht oft eine mehrminütige Suche durch verschiedene Ablagen nach sich, und das gleiche Wissen lebt nur in den Köpfen einzelner Mandatsleiter. Gleichzeitig verbietet das Berufsgeheimnis nach Art. 321 StGB, vertrauliche Mandanten-Daten ungefiltert an Frontier-Modelle wie Claude oder GPT zu geben. Damit fällt der naheliegende KI-Einsatz für die meisten Kanzleien aus, obwohl genau hier der grösste Hebel läge.

Im Einsatz

Schweizer Treuhandgesellschaft recherchiert in Mandantenakten in Sekunden statt Minuten, ohne das Berufsgeheimnis zu verletzen

Aus rund 3'200 Mandanten-Dokumenten, Jahresabschlüsse, Belege, Verträge und Korrespondenz aus DMS und Ordnerstrukturen, wurde mit Heimdall eine konsistente, KI-ready Datenstruktur aufgebaut und mit Mimir zu einer durchsuchbaren Mandanten-Wissensbasis konsolidiert. Garm sitzt als Privacy-Layer davor und tokenisiert personenbezogene und mandatsvertrauliche Inhalte automatisch, bevor eine Anfrage ein Frontier-Modell erreicht, die De-Tokenisierung erfolgt lokal. So beantwortet das Team Fragen wie „Welche Rückstellung wurde 2023 bei diesem Mandanten gebildet und wie war sie begründet?“ in Sekunden, mit Verweis auf das Quelldokument. Standardanfragen zu Fristen, Belegen und Vorjahreswerten werden zu rund zwei Dritteln direkt aus der Wissensbasis beantwortet. Die bestehende Treuhand-Software bleibt unangetastet, die Wissensbasis aktualisiert sich wöchentlich automatisch.

EINGESETZT: Mimir Heimdall Garm
  • Recherche in Mandantenakten von mehreren Minuten auf wenige Sekunden
  • Rund zwei Drittel der internen Standardanfragen direkt aus der Wissensbasis beantwortet
  • Berufsgeheimnis gewahrt: PII wird tokenisiert, bevor sie ein Frontier-Modell erreicht

Häufige Fragen.

Wie wird das Berufsgeheimnis nach Art. 321 StGB beim KI-Einsatz gewahrt?

Vertrauliche Mandanten-Daten erreichen kein externes Modell im Klartext. Garm sitzt als Privacy-Layer zwischen Ihrem System und den Frontier-Modellen und tokenisiert Namen, Beträge und weitere personenbezogene Inhalte automatisch, bevor eine Anfrage das Haus verlässt. Das Modell verarbeitet nur anonymisierte Eingaben, die De-Tokenisierung erfolgt lokal bei Ihnen. So bleibt die volle Datenhoheit gewahrt und das Mandatsgeheimnis geschützt.

Ist die Lösung revDSG- und EU-AI-Act-konform?

Ja. Die Architektur ist auf das revidierte Datenschutzgesetz und den EU AI Act ausgelegt, Hosting erfolgt in der Schweiz. Personenbezogene Daten werden anonymisiert verarbeitet, der Datenfluss ist nachvollziehbar dokumentiert. Welche Modelle für welche Anfrage zulässig sind, wird vorab mit Ihnen definiert und technisch durchgesetzt.

Was passiert mit unserer bestehenden Treuhand-Software?

Sie bleibt erhalten. Wir ersetzen weder Ihr DMS noch Ihre Buchhaltungs- oder Abschluss-Software. Heimdall nimmt die Inhalte aus Ihren bestehenden Quellen auf und Mimir legt eine durchsuchbare KI-Wissensbasis darüber. Der KI-Layer liegt oben auf Ihrer gewachsenen Tool-Landschaft, statt sie abzulösen.

Wie hoch ist der Aufwand und wie läuft das Onboarding?

Wir starten mit einem definierten Mandanten-Bestand und bauen die Pipeline und die Wissensbasis zum Festpreis statt nach Stundensatz auf. Den initialen Daten-Import und die Strukturierung übernehmen wir, Ihr Team muss seine Ablage nicht vorab aufräumen. Nach dem Aufbau hält sich die Wissensbasis durch wöchentliche Auto-Synchronisierung selbst aktuell, der laufende Pflegeaufwand für Sie ist gering.

Lassen Sie uns sprechen.

30 Minuten Erstgespräch, unverbindlich. Wir hören zu, schauen mit Ihnen wo es ansetzen kann, und entscheiden gemeinsam ob es passt.